Logo Kampagne

Ausschreibung / Verfahren

Information zur Ausschreibung und zum Verfahren des Bundeswettbewerbs... mehr

 

Landeswettbewerbe

Wie ist der Stand bei den Wettbewerben in den Bundesländern... mehr

  

Leitfragen

0. Vorstellung

  • Kurze Darstellung der Akteure und ihrer Aufgabenfelder
    • von wem ist die Initiative für die Teilnahme am Wettbewerb ausgegangen?
    • wer macht was?
  • Kommunaler Handlungsspielraum des Dorfes
    • wie viel Planungs-/Gestaltungsspielraum hat das Dorf?
    • gibt es einen eigenen „Ortsrat“?
    • wie viele Ratsmitglieder vertreten das Dorf im Rat der Gemeinde?
    • wie wird das Dorf von der Gemeinde, dem Landkreis im Wettbewerb unterstützt?

zum Seitenanfang

1. Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen

Konzepte

  • Wurde eine Zukunftsperspektive für das Dorf entwickelt? Wenn ja,
    • wie wurden Bürgerinnen und Bürger einbezogen?
    • wie wurden Vereine, Verbände, Behörden und Unternehmen einbezogen?
    • ist der Prozess abgeschlossen, wird er weitergeführt?
  • Sind die entwickelten Ansätze zukunftsfähig?
    • Wird die Bevölkerungsentwicklung berücksichtigt?
    • Wird die Entwicklung in der Region berücksichtigt?
    • Wie sind die Überlegungen mit anderen Akteuren in der Region abgestimmt?
    • Wie sind die Bewertungsbereiche 2 bis 5 berücksichtigt?
    • Werden die Stärken und Schwächen von Nachbarorten berücksichtigt?
    • Wird versucht, sich über eine Aufgabenverteilung mit Orten in der Umgebung abzustimmen?
    • Werden Kooperationen organisiert?
  • Wie erfolgt die Umsetzung der Konzepte?
    • Welchen Beitrag leisten die Akteure im Dorf (Bürger und Bürgerinnen, Vereine, Verbände, Gemeinde und Unternehmen)?
    • welche Vorhaben sind bereits realisiert?

 
Wirtschaftliche Maßnahmen

  • Werden Maßnahmen zur Gründung oder Unterstützung örtlicher Unternehmen ergriffen? Wenn ja welche?
  • Welcher Beitrag wird zur Erhaltung oder Schaffung von Arbeitsplätzen, Erschließung neuer Einkommensmöglichkeiten geleistet?
  • Was wird getan zur Verbesserung der Verkehrssituation einschl. öffentlicher Personennahverkehr?
  • Was wird getan zur Verbesserung der Telekommunikation (z. B. Realisierung von schnellen Internet-Anschlüssen)?
  • Was wird getan zur Erhaltung/Verbesserung von Naherholung, Tourismus (Wanderwegenetz, Buchungsmöglichkeiten)?
  • Was wird getan zur Erhaltung etwa von Lebensmittelgeschäften, Gaststätten, Dorfgemeinschaftshaus, etc.?
  • Was wird getan zur Verbesserung einer nachhaltigen Energieversorgung (Blockheizkraftwerk, Solarkollektoren, etc.)?

zum Seitenanfang

2. Soziale und kulturelle Aktivitäten

  • Welche generationen- und geschlechtsspezifischen oder generationenübergreifenden Einrichtungen bestehen? Wie werden diese durch Initiativen des Dorfes verbessert?
  • Wie tragen Vereine, Jugendgruppen, Bürgerinitiativen usw. zum Dorfleben, zur Dorfentwicklung bei? Was wird getan, um Jugendliche an das Dorf zu binden?
  • Was wird zur Vermittlung von Dorfgeschichte und zur Förderung oder Erhaltung von Dorftraditionen getan?
  • Wie sind Krippen, Kindertagesstätten, Schulen ausgerüstet?
    • Was wird zur Verbesserung getan? Wer war aktiv?
    • Wird mit benachbarten Einrichtungen zusammengearbeitet?
  • Wie werden Neubürger integriert?

zum Seitenanfang

3. Baugestaltung und -entwicklung

  • Was wird unternommen,
    • um die charakteristischen Elemente des Dorfes und des Dorfbildes zu erhalten und zu gestalten (Zusammenspiel von alter und neuer Bebauung, Wegen, Plätzen und Begrünung)?
    • um neue Wohn- und Gewerbegebiete baulich und gestalterisch als organische Weiterentwicklung des Dorfes erscheinen zu lassen?
    • um zu vermeiden, dass Neubauten als Fremdkörper wahrgenommen werden?
    • um nicht mehr dem ursprünglichen Zweck entsprechend genutzte landwirtschaftliche oder andere Bausubstanz für andere Zwecke weiterzunutzen (Umnutzung)?
  • Was wird zur Erhaltung, Pflege und Nutzung ortsbildprägender historischer Gebäude und Gebäudeensembles getan?
    • sachgerechte Sanierung von Baudenkmalen?
    • sind Baudenkmale sachgerecht saniert?
    • sind Neubauten harmonisch in das Ortsbild eingepasst (Ensemblesituation)?
    • ist bei Renovierung und Sanierung im Bestand ortstypisches, umweltfreundliches Material verwendet worden?
    • gibt es einen Ordnungsrahmen wie z. B. eine Ortsgestaltungssatzung oder einen Bebauungsplan? Was bewirkt dieser Rahmen?
  • In welchem Zustand sind gemeinschaftlich genutzte Gebäude und Anlagen?
    Was wird – von wem – zur Verbesserung getan?
    (z.B.: Schulen, Spiel- und Sportanlagen, Dorfplatz, Brunnen, Denkmale, etc.)
  • Wie wird mit vorhandenen Flächen umgegangen?
    • Erfolgt die Siedlungsentwicklung flächensparend und schlüssig aus der Bauleitplanung abgeleitet?
    • Liegt der Bebauungsplanung sowie der Straßen- und Platzgestaltung ein funktional durchdachtes und in der Materialwahl dorfgerechtes Konzept zugrunde?
    • Wie hat das Dorf auf den/die Bebauungsplan/-pläne Einfluss genommen?
    • Welche Rolle spielt die Innenentwicklung des Dorfes gegenüber der Ausweisung von Neubauflächen?
  • Wird der Straßenraum dorfgemäß gestaltet?  Werden Einzäunungen, Bepflanzungen, Pflasterungen, etc. hinsichtlich Farbe, Material und Form bewusst gewählt?

zum Seitenanfang

4. Grüngestaltung und -entwicklung

  • Nach welchen Prinzipien erfolgt die Grüngestaltung der privaten und öffentlichen Flächen des Ortes?
    • Entspricht die Freiraumgestaltung (Dorfplatz, Teich, Ruderalflächen) dem dörflichen Charakter?
    • Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Pflanzenarten und –sorten für die Gestal-tung des Dorfplatz-, Friedhofs- und Straßenbegleitgrüns?
    • Ist die Flächengestaltung und –pflege umweltorientiert?
    • Werden herausragende Elemente der Grüngestaltung (z. B. Naturdenkmale, Friedhöfe) adäquat gepflegt?
    • Ist die Grüngestaltung den Bürgern ein Anliegen?
  • Wie wird mit naturnahen Lebensräumen und ökologisch oder kulturhistorisch wertvollen Flächen im Ort umgegangen?
    • Ist man sich der Besonderheiten der Lebensräume und Flächen bewusst?
    • Wie werden diese in die Grüngestaltung des Ortes eingebunden?
    • Was wird zur Erhaltung seltener Tier- und Pflanzenarten getan?
    • Werden die ökologisch oder kulturhistorisch wertvollen Flächen (Gewässer, Trockenmauern, Hecken, etc) mit dem Ziel ihrer Erhaltung gepflegt und bewirtschaftet?
  • Wie werden vom öffentlichen Raum aus einsehbare Zier-, Wohn- und Nutzgärten sowie Schulgärten gestaltet, genutzt und gepflegt?
    • Was wird unternommen um deren Eindruck zu verbessern?
    • Passen sie in das Ortsbild (Ensemblesituation)?
    • Werden heimische Arten gefördert oder findet sich vorwiegend das aus städtischen Vor-orten bekannte pflegeleichte „Abstandsgrün“?

zum Seitenanfang

5. Das Dorf in der Landschaft

  • Wie fügt sich das Dorf in die Landschaft ein?
    • Passen sich Neubauten bezüglich Baustil, Farb- und Materialwahl sowie Maßstäblichkeit der Landschaft an?
    • Geht die Bebauung harmonisch in die Landschaft über (z. B. Eingrünung mit standortgerechten Gehölzen)?
    • Sind landwirtschaftliche oder gewerbliche Betriebe außerhalb der Ortslage z. B. durch Be-pflanzung in die Umgebung eingebunden?
    • Was wird unternommen, um Verbesserungen zu erreichen?
  • Welche Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt und des Biotopschutzes werden durchgeführt?
    • Werden die Lebensbedingungen für die heimische Tierwelt (Eulen, Singvögel, Bienen, Schmetterlinge, etc.) verbessert, z. B. durch bewusste Erhaltung von Biotopen oder durch die Schaffung von Rückzugsgebieten oder neuen Lebensräumen (Hecken, Einzelbäume, Trockenmauern, Höhlen, Tümpel, etc.)?
    • Sind die Gewässer und Teiche sowie ihre Uferbereiche naturnah gestaltet und werden sie entsprechend unterhalten?
    • Welche Ansätze zur Biotopvernetzung gibt es?
    • Werden die genannten Aktivitäten in wirtschaftliche Überlegungen einbezogen (Naturtourismus, Regionalvermarktung)?
    • Werden Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft zur Steigerung der Artenvielfalt eingesetzt?

zum Seitenanfang