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Leitfaden

Ein neu entwickelter Leitfaden bietet Ihnen Informationen und praktische Hinweise, wie Sie sich und Ihre Dorfgemeinschaft auf den Wettbewerb vorbereiten können....
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24. Bundeswettbewerb

Der Abschlussbericht des 24. Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" ist erschienen. Zum Download

Der 24. Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" 2013 ist entschieden... mehr

 

Landeswettbewerbe

Wie ist der Stand bei den Wettbewerben in den Bundesländern... mehr

  

Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.

Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. und ihr Beitrag zum Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
 
Der Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ geht auf die Initiative der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft und ihres damaligen Präsidenten, Graf Lennart Bernadotte, zurück. Mit der Teilnahme von nahezu 100.000 Dörfern seit 1961 ist der Wettbewerb wohl die größte und erfolgreichste Bürgerinitiative Deutschlands, die mit verhältnismäßig geringen öffentlichen Mitteln einen enormen finanziellen Einsatz an der bürgerschaftlichen Basis generiert.  

Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft (DGG) wurde 1822 in Berlin gegründet und 1955 auf Vorschlag von Bundespräsident Prof. Heuss und mit Unterstützung des Zentralverbandes des Deutschen Gartenbaus wiederbegründet. Leitgedanke der DGG ist heute „Gärtnern um des Menschen und um der Natur willen“. Als Ergebnis eines Mainauer Rundgesprächs der DGG wurde 1961 die „Grüne Charta von der Mainau“ verkündet, die zur Richtschnur zahlreicher Aktivitäten wurde, von der Förderung der Gartenkultur und der Naturerziehung bis hin zu den verschiedensten Wettbewerben. Neben dem Dorfwettbewerb sollte durch weitere Wettbewerbe wie „Bürger, es geht um Deine Gemeinde“, „Industrie in der Landschaft", „Blumen im Hotel“, „Grün und Blumen im Altenheim“, „Vorbildliche Campingplätze in der Landschaft“, Schulgarten –Wettbewerbe, die Lebensqualität verbessert und der Garten- und Landeskultur ein höherer Stellenwert gegeben werden.
 
Der erste Bundeswettbewerb der DGG 1961 galt dem ländlichen Raum und führte die Bezeichnung „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf in Grün und Blumen“, was aber nach einigen Wettbewerben auf „Unser Dorf soll schöner werden“ reduziert wurde. Auf Vorschlag der DGG schrieb das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten diesen Wettbewerb gemeinsam mit dem Deutschen Gemeindetag, dem Deutschen Landkreistag, dem Zentralausschuss der Deutschen Landwirtschaft und der DGG aus.

Der jeweilige Bundespräsident hat die Schirmherrschaft bis heute inne. Mit der Geschäftsführung wurde die DGG beauftragt, deren Präsidiumsmitglied, Dr. Hans-Ulrich Schmidt (Bielefeld), vom Bundesminister zum Vorsitzenden der Bundesprüfungskommission berufen wurde und dieses Amt bei den ersten fünf Wettbewerben von 1961 bis 1969 innehatte. Ihm folgte von 1971 bis 1977 der Vizepräsident der DGG und Abteilungsleiter im Bundesernährungsministerium Ministerialdirektor Kurt Petrich. Von 1979 – 1991 hatten verschiedene Ministerialbeamte den Vorsitz der Bundesprüfungskommission inne. Bei den Bundeswettbewerben 1993, 1995 und 1998 leitete die Präsidentin der DGG, Gräfin Sonja Bernadotte, die Kommission.

Die DGG wurde von Bundeskanzler Kohl beauftragt, den Dorfwettbewerb 1991 in die neuen Länder zu tragen. Nun wurde auch die Titelergänzung „Unser Dorf hat Zukunft“ angefügt.

Das im ersten Bundeswettbewerb im Jahr 1961 herausgestellte Ziel der Verschönerung des Dorfes wurde in den Folgejahren in einen Gesamtrahmen von Bemühungen um eine gesellschaftliche und strukturelle Neuorientierung des ländlichen Raumes eingeordnet, wobei das bürgerschaftliche Engagement immer stärker in den Blickpunkt gerückt ist. Zu beachten ist, dass manche Dörfer bis zu 20 Jahre an ihrer Entwicklung arbeiten, bevor sie den Bundeswettbewerb erreichen.

Bisher lag die Geschäftsführung durchgängig bei der DGG. Bis auf den Wettbewerb 2004 war sie einbezogen in die Referentenbesprechungen, in die zeitgemäße Fortentwicklung der Bewertungskriterien, in die Unterweisung der Jury-Mitglieder sowie in die Bewertung selbst und leistete ihren Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit. Diese Praxis hat sich bestens bewährt.
 
Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.
Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Claire-Waldoff-Straße 7
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Tel: 030 / 28 09 34 25
Fax: 030 / 28 09 34 26
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